Patrick Golinski, Mitarbeiter bei Manten
Patrick Golinski, Mitarbeiter bei Manten
Patrick Golinski, Mitarbeiter bei Manten

Immer ganz nah dran: Patrick Golinski

Seit neun Jahren ist Patrick Golinski im Vertrieb bei Manten. In seinem Arbeitsalltag dreht sich vieles um Kunden, Märkte und die Frage, wie sich auch für besondere Anfragen eine gute Lösung finden lässt.

Patrick weiß, was im Vertrieb zählt. Er kennt die Produkte, die Kunden und den Markt – und vor allem die Abläufe, die dahinterstehen. Erfahrungen, die er zunächst im Vertrieb eines Mitbewerbers sammelt. Als sich 2017 die Möglichkeit ergibt, zu Manten zu wechseln, überzeugen ihn vor allem die Menschen und die Perspektive. „Ich kannte Sebastian schon einige Zeit aus meinem beruflichen Umfeld und wusste, wo er mit dem Unternehmen hinmöchte. Und das hat genau zu meiner eigenen Vorstellung gepasst“, erzählt er.

Die ganze Vertriebskette im Blick

Seine ersten Jahre bei Manten sind vor allem davon geprägt, den Vertrieb neu zu organisieren und bestehende Prozesse weiterzuentwickeln. „Am Anfang war ich natürlich erstmal auf meinen eigenen Bereich fokussiert“, sagt er. Heute hat er die gesamte Kette im Blick: von der Schlachtung und Zerlegung über die Produktion und Logistik bis hin zur Buchhaltung und Fakturierung. Denn im Vertrieb hängt vieles zusammen. „Was die Kunden nachfragen, beeinflusst die Produktion. Und was produziert werden kann, bestimmt wiederum, was ich verkaufen kann.“

Genau diese Dynamik macht seinen Job für ihn spannend. Angebote, Kundengespräche, Preisverhandlungen und Verkaufsplanung gehören ebenso dazu wie der tägliche Austausch mit seinem Team. Wie entwickelt sich der Markt? Welche Produkte und Mengen werden gebraucht – und was lässt sich das in Abstimmung mit der Produktion entsprechend umsetzen? „In meinem Job geht es jeden Tag darum, in Bewegung zu bleiben und tragfähige Lösungen zu finden“, sagt Patrick.

Nah dran an den Menschen

Dabei kommt ihm seine langjährige Erfahrung zugute. Patrick hat seine Ausbildung bei einem Schlachthof gemacht, selbst in der Produktion gearbeitet und kennt die Branche inzwischen seit rund 17 Jahren. Bei internationalen Geschäften helfen im seine Sprachkenntnisse: Neben Deutsch spricht er Polnisch und Englisch. Was ihm dabei besonders wichtig ist, sind die Menschen: Er spricht mit kleinen Metzgereien genauso selbstverständlich wie mit den Geschäftsführern großer Konzerne. Direkt, offen und auf Augenhöhe – genau so erlebt er auch die Unternehmenskultur bei Manten. Und die endet für Patrick nicht mit dem Feierabend.

Er ist immer am Start, wenn gemeinsame Unternehmungen auf dem Plan stehen: bei Laufveranstaltungen, Benefizaktionen oder Fußballturnieren. Patrick schätzt an diesen außenbetrieblichen Aktivitäten vor allem, dass dabei Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkommen. „Gemeinschaft und Teamgeist entstehen für mich nicht nur bei der täglichen Arbeit, sondern auch dann, wenn man gemeinsam etwas erlebt und füreinander da ist.“

Jeden Tag neue Lösungen

Das gilt auch für sein eigenes Team. Als Verkaufsleiter ist Patrick besonders gegenseitiger Respekt und ein offenes Miteinander wichtig, er legt großen Wert auf ein Arbeitsumfeld, in dem jeder selbstverständlich Verantwortung übernimmt und eigene Ideen einbringt. Gerade Eigeninitiative gehört für Patrick einfach dazu – auch bei ihm selbst. Das zeigt eine Situation, die ihm besonders im Gedächtnis geblieben ist: „Wir hatten mal einen Haufen Schweineoberschalen über – knapp 20 Tonnen, also einen ganzen Lkw voll.“ Um einen Abnehmer zu finden, greift Patrick kurzerhand zum Telefon und ruft einen großen Kunden in Polen an. „Ich wusste, dass dieser Artikel dort kurz vor Ostern extrem gefragt ist, weil daraus Räucherschinken gemacht wird.“

Ein ziemlich kurioser Auftrag

Genau solche Momente machen für ihn den Unterschied: nicht lange reden, sondern mitdenken und gemeinsam eine Lösung finden. Auch bei ungewöhnlichen Bestellungen. „Eine, die ich nie vergessen werden, war ein einzelnes Schweineauge“, erinnert er sich lachend. Eine Augenpraxis benötigte die sehr spezielle Lieferung für Untersuchungen und Ausbildungszwecke. „Wir haben auch das möglich gemacht, aber das war mit Abstand der skurrilste Auftrag, der je auf meinen Schreibtisch gelandet ist.“

Nach abwechslungsreichen Arbeitstagen freut sich Patrick auf seinen Feierabend. Auf seine Frau, seine zwei Kinder und auf den Familienhund, mit dem er regelmäßig joggen geht. Bewegung als Ausgleich – ein Stück weit typisch für Patrick: Stillstand ist eben nicht so sein Ding.